Gewinner 2011

KULTURMARKE DES JAHRES 2011: Burgtheater Wien

Ausgezeichnet wird das Burgtheater Wien für die identitätsstiftende Markenentwicklung, die außergewöhnliche Markenführung und die Etablierung einer beispielhaften Kulturmarke.


Das Burgtheater in Wien ist das österreichische Nationaltheater und die erste Adresse für Sprechtheater im deutschsprachigen Raum. Es steht für Tradition und zeitgemäße Auseinandersetzung mit den Stoffen der Weltliteratur von der Antike bis in die Gegenwart. Seine gesellschaftliche, politische und moralische Funktion macht das Burgtheater zu einem Mittelpunkt des österreichischen Kulturlebens, das im öffentlichen Interesse eine wesentliche Rolle spielt. Unter der Dachmarke „Burg“ werden die vier Spielstätten (Burgtheater, Akademietheater, Kasino am Schwarzenbergplatz, Vestibül) zusammengefasst und erreichen eine durchschnittliche Auslastung von über 80%.
www.burgtheater.at


TRENDMARKE DES JAHRES 2011: PODIUM Festival Esslingen

Ausgezeichnet wird dem PODIUM Festival Esslingen für die innovative Marketingarbeit und die Kreativität in der Markeninszenierung.


Das PODIUM Festival präsentiert Musik, wie sie ist: frei, vielfältig und wegweisend. Ohne Rücksicht auf Konventionen schaffen junge Menschen das Klassikfestival des 21. Jahrhunderts. Die etwa 40 auftretenden Musiker sind jung und durch zahlreiche gewonnene internationale Wettbewerbe die Besten ihrer Generation. Fünf Macher Mitte 20 tragen die Hauptverantwortung. Alle Prozesse laufen über ein virtuelles Büro: eine Internet-Datenwolke, die es ermöglicht, dass jederzeit dezentral mitgearbeitet werden kann. Somit ist das PODIUM Festival das erste Community Festival klassischer Musik. Ausgezeichnet wurde das Festival 2010 für seine konzeptionellen und kommunikativen Innovationen mit dem Klassik Echo und dem red dot communication design award.
www.podiumfestival.de

STADTMARKE DES JAHRES 2011: KulTourStadt Gotha GmbH

Ausgezeichnet wird die KulTourStadt Gotha GmbH für die beste integrative Strategie und den professionellen Markenaufbau mit Kultur als Markenkern.


Die 2009 geschaffene KulTourStadt Gotha GmbH erhielt als städtische Tochter den Auftrag, Kompetenzprofil und Erscheinungsbild Gothas zu bündeln und dabei die Einstellungen und das Handeln aller Bewohner zugrunde zu legen. Das Ergebnis ist die neue Stadtmarke „Gotha adelt“, die als Claim genutzt wird und – mit den entsprechenden Inhalten untersetzt – in der eigenen Bevölkerung Identität stiftet, aber auch in der überregionalen Vermarktung als Alleinstellungsmerkmal erfolgreich punktet. Quick Response-Codes, die mit Smartphones abgerufen werden können, helfen den Nutzern, zielgerichtet an die konkret gewünschten Informationen zu gelangen.
www.kultourstadt.de


KULTURMANAGER DES JAHRES 2011: Jürgen Bachmann, Kulturreferent Audi AG

Ausgezeichnet wurde Jürgen Bachmann für die erfolgreiche Kulturvermittlung und seinen beispielhaften Gestaltungswillen.


Jürgen Bachmann ist Kulturreferent der AUDI AG und bündelt seit 2005 alle Aktivitäten der Kulturabteilung des Ingolstädter Autobauers. Er hat für die AUDI AG eine ganzheitliche und markenkonforme Kulturstrategie ausgearbeitet und umgesetzt. Neben dem Sponsoring bedeutender Festivals und Institutionen entstanden unter seiner Leitung kulturelle Projekte, wie beispielsweise das Audi Jazz Festival Köln und die Audi Jugendchorakademie. Jürgen Bachmann selbst ist aktiver Musiker: Seit 1995 absolviert er Auftritte als Solobass, Saxophonist und Jazzsänger und unterstützt die kulturelle Förderung der Mitarbeiter und die Nachwuchsförderung.
www.audi.de

KULTURINVESTOR DES JAHRES 2011: Bayer AG

Ausgezeichnet wird die Bayer AG für ihre nachhaltige Kulturförderung und die langfristige Konzeption des Investments mit Bayer Kultur.


Seit 1907 engagiert sich die Bayer AG Leverkusen für Kultur. Heute gibt es bei Bayer eine große Vielfalt an künstlerischem Engagement eine Mischung aus Instrumentalmusik, Chorgesang, Schauspiel oder Fotografie – in 17 Vereinen und Ensembles an den Standorten Leverkusen, Wuppertal, Dormagen und Krefeld. Zusätzlich wird jährlich ein hochkreatives Programm in den Sparten Musik, Tanz, Schauspiel und Kunst entwickelt. Als Spielstätte für die 150 Veranstaltungen dient das unternehmenseigene Kulturhaus in Leverkusen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung des künstlerischen Nachwuchses, in dessen Zentrum das stARTProgramm steht. Bayer Kultur fördert seine stART-Künstler im Bereich Musik ganze drei Jahre, um nachhaltige Ergebnisse erzielen zu können.
www.kultur.bayer.de


Förderverein des Jahres 2011: Museumslöwen e.V., Gotha

Ausgezeichnet wird der Museumslöwen e.V. für seine nachhaltige und innovative Förderung des Museums der Natur Gotha e.V. sowie das außergewöhnliche bürgerliche Engagement seiner Mitglieder.


Der Förderverein „Museumslöwen e.V.“ wurde 2005 gegründet und besteht aus 208 Mitgliedern. Der Verein engagiert sich für die Erhaltung und Entwicklung des „Museum der Natur“ in Gotha, wobei sie sich stark auf die Förderung der naturwissenschaftlichen Forschung konzentrieren. In den letzten Jahren akquirierten die Mitglieder Spenden, durch die Fotowettbewerbe und Ausstellungen, wie die „Brasilianische Nacht“, „Kleider der Tiere“ und „Nacht(s) im Museum“ realisiert wurden.
www.museumsloewen.de

Gewinner 2010

Die Auszeichnung in der Königsdisziplin „Kulturmarke des Jahres 2010“ ging an die Kulturhauptstadt Europas für die identitätsstiftende Markenentwicklung, die außergewöhnliche Markenführung und die Etablierung der beispielhaften Kulturmarke RUHR.2010. Der vormals industriell geprägten Region und ihren 53 Städten gelang es, mit über 300 ausgewählten Kunst- und Kulturprojekten sowie einem unverwechselbaren Corporate Design die international bekannte Marke RUHR.2010 zu prägen und den Strukturwandel von der Industrie – hin zur Kulturmetropole einzuleiten.

Erstmalig wurde ein herausragendes Investment in Kulturangebote mit dem Preis „Kulturinvestor des Jahres 2010“ bedacht. In der neuen Kategorie konnte sich der private Schweizer Kulturförderer Migros-Kulturprozent durchsetzen. Seit 1957 investiert das Detailunternehmen Migros mit dem in den Unternehmensstatuten verankerten „Kulturprozent“ in Kultur, Gesellschaft und Bildung– allein im Jahr 2009 waren es 114 Millionen Franken.

Silke Fischer von MÄRCHENLAND – Deutsches Zentrum für Märchenkultur konnte sich über die Auszeichnung zur „Kulturmanagerin des Jahres 2010“ freuen. Dank der erfolgreichen Vermittlungsarbeit und ihres beispielhaften Gestaltungswillens, gelang es Silke Fischer das Kulturgut Märchen in das Bewusstsein unserer Gesellschaftnachhaltig einzuprägen und mit MÄRCHENLAND jedes Jahr europaweit mehr als 1.500 Veranstaltungen zu realisieren.

Die HipHop Academy Hamburg wurde für ihre innovative Marketingarbeit und die Kreativität in der Markeninszenierung mit dem Award „Trendmarke des Jahres 2010“ ausgezeichnet. Die HipHop Academy Hamburg ist ein deutschlandweit einzigartiges Non-Profit Projekt für Jugendliche. Der Kerngedanke der HipHop Academy Hamburg ist es, den teilnehmenden Jugendlichen eine langfristige Talentförderung anzubieten und die Stadt Hamburg als Musikstandort weiterzuentwickeln.

In der neuen Kategorie „Stadtmarke des Jahres 2010“ stellte das niedersächsische Hameln den professionellsten Markenaufbau unter Beweis und konnte sich klar von anderen großen Städten wie Erfurt und Leipzig abgrenzen. Das Stadtmarketing entwickelte laut Jury anlässlich des Jubiläums „725 Jahre Rattenfänger“ die beste integrative Strategie und wurde für die konsequente Markeninszenierung mit Kultur als Markenkern geehrt.

Expertenjury nominiert 15 Bewerber für die Kulturmarken-Awards 2010

Die Nominierten der Kulturmarken-Awards 2010 stehen fest. 105 Bewerbungen namhafter Kulturanbieter, -projekte, Stadtmarketingunternehmen und Kulturinvestoren wurden eingereicht. Die achtzehnköpfige Expertenjury aus Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Medien wählte am 24. August je drei Nominierte in den fünf Kategorien „Kulturmarke“, „Trendmarke“, „Kulturmanager“, „Stadtmarke“ und „Kulturinvestor des Jahres“ aus. Der Wettbewerb zeichnet die erfolgreichsten Marketingstrategien von Kulturanbietern und Städten, die engagiertesten Kulturvermittler und kreativsten Investitionsformen in Kultur im deutschsprachigen Raum aus und findet bereits zum vierten Mal statt. Die feierliche Preisverleihung erfolgt am 28. Oktober auf der vierten Kulturmarken-Gala im TIPI am Kanzleramt.

Kulturmarken-Award – Der Kulturmarketing-Preis

85 Bewerber aus dem deutschsprachigen Raum haben sich an dem Wettbewerb um die innovativste Marketingkommunikation im Kulturbereich und den erfolgreichsten Kulturmanager beteiligt. Die Preisträger wählte eine vierzehnköpfige Expertenjury. Zur Preisverleihung im Berliner Admiralspalast rollte die Agentur Causales einen roten Teppich für 1.500 Top-Entscheider und Helden der deutschsprachigen Kulturszene aus.

Kulturmarke des Jahres 2009

Bregenzer Festspiele (Österreich)
Die Bregenzer Festspiele haben am Abend des 29. Oktober 2009 im Rahmen der feierlichen Gala im Berliner Admiralspalast die Auszeichnung „Kulturmarke des Jahres 2009“ erhalten. Vor über 1.500 geladenen Gästen aus Kultur, Wirtschaft, Politik und Medien nahm Axel Renner, Kommunikationsdirektor der Bregenzer Festspiele, nach einer Laudatio von Henry C. Brinker unter berauschendem Beifall die Ehrung entgegen. Bregenz erhielt von DIE DRAUSSENWERBER darüber hinaus eine Aussenwerbekampagne in Berlin. Herzlichen Glückwunsch! www.bregenzerfestspiele.com

Kulturmanager des Jahres 2009

Karl Janssen (Duisburg) und Folkert Uhde (Berlin)
Gleich zwei Preisträger gab es in der Kategorie „Kulturmanager des Jahres 2009“: Karl Janssen, Kulturdezernent der Stadt Duisburg, und Folkert Uhde, Leiter des Radialsystem V wurden für ihr Engagement ausgezeichnet. Der Laudator Dirk Schütz von Kulturmanagement-Network betonte das außergewöhnliche Schaffen von Janssen im öffentlichen Bereich für die Stadt Duisburg und das privatwirtschaftliche Engagement von Uhde für die Kultur in Berlin. Herzlichen Glückwunsch!

Trendmarke des Jahres 2009

Kulturnetzwerk Neukölln mit 48 Stunden Neukölln (Berlin)
Mit innovativen Ideen und großem bürgerschaftlichen Engagement hat das Kulturnetzwerk Neukölln e.V. ein bürgernahes Kunst- und Kulturfestival ins Leben gerufen. Das Projekt „48Stunden Neukölln“ konnte dem schlechten Image des Bezirks mit Kreativität und Eigeninitiative begegnen um zur Teilhabe am kulturellen Austausch zwischen den unterschiedlichen Ethnien einzuladen. Die Preise nahm Dr. Martin Steffens mit seinem Team nach einer Laudatio von Silvie Rundel, Leiterin Presse und Öffentlichkeitsarbeit der ZEIT entgegen. Das Projekt erhielt von DIE DRAUSSENWERBER eine Aussenwerbekampagne in Berlin. Herzlichen Glückwunsch! www.48-stunden-neukoelln.de

 

 

Rückblick 2008
Die Schirn Kunsthalle Frankfurt am Main hat im Jahr 2008 im Rahmen einer feierlichen Gala in der Berliner KulturBrauerei vor 1.000 Gästen die Auszeichnung Kulturmarke des Jahres 2008 erhalten. Darüber hinaus wurde das Ozeaneum Stralsund mit dem Preis Trendmarke des Jahres 2008 und Markus Rindt, Leiter der Dresdner Sinfoniker als Kulturmanager des Jahres 2008 geehrt.

Fordern Sie ab dem 22. Juni 2009 Ihre Wettbewerbsunterlagen an und bewerben sich bis zum 15. September 2009!

Causales - Agentur für Marketing und Kommunikation, Bötzowstraße 25, 10407 Berlin, Deutschland

Tel: +49(0)30-53-214-391
Fax: +49(0)30-53-215-337
E-mail: kulturmarkenaward@causales.de
Web: www.kulturmarken.de

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