Unternehmen Kultur
Audience Development: Im Wettbewerb um Aufmerksamkeit und das Publikum von morgen
Mit dem Audience Development zieht ein Konzept an der Schnittstelle von Kulturmarketing und Kulturvermittlungin deutsche Kulturbetriebe ein, das in den USA und in UK bereits seit längerem große Erfolge verzeichnet. Ziel des Vortrags ist es, Kulturschaffende für die strategische Bedeutung von Audience Development im Hinblick auf die Zukunftssicherung von Kulturbetrieben zu sensibilisieren, die wichtigsten Anwendungsbereiche und Instrumente dieses Konzepts darzustellen sowie des weiteren unumstößliche Voraussetzungen für den Umsetzungserfolg aufzuzeigen.
Prof. Dr. Andrea Hausmann, Professorin für Kulturmanagement, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
Spitzenleistung auf und hinter der Bühne
Das Festspielhauses Baden-Baden lies als erste Bühne in Deutschland sein Qualitätsmanagement nach dem internationalen Standard ISO 9001 zertifizieren. Die Vorteile hieraus werden an vielen Stellen deutlich und sorgen für eine spürbare Erhöhung der Besucher-, Künstler- und Mitarbeiterzufriedenheit.
Michael Drautz, Geschäftsführer Festspielhaus Baden-Baden
Kultur rechnet sich – Monetäre Effizienz der Kronberg Academy
Das Vorurteil, dass kulturelle Institutionen die Gemeinden nur Geld kosten, hält einer sachlichen Überprüfung auf Basis der Vollkostenrechnung nicht stand. Am Beispiel der Kronberg Academy hat BrandControl, das Institut für Markencontrolling, nachgewiesen, dass die kulturelle Institution der Gemeinde per Saldo sogar Erträge bringt.
Dr. Harald Jossé, Geschäftsführer BrandControl GmbH
Audience Development nach Psychografie? - Zielgruppensegmentierung mit den Sinus-Milieus
Die Sinus-Milieus gruppieren Menschen, die sich in ihrer Grundorientierung und Lebensweise ähneln. Damit gehen auch kulturelle Präferenzen einher. Diese Zielgruppen suchen bestimmte Orte bevorzugt auf, haben eine vergleichbare Alltagsästhetik und einen ähnlichen Musikgeschmack.
Gabrielle Spiller, Schweizer Repräsentantin Sinus Institut


