Starke Kulturmarken

Kulturmarke vs. Kulturorganisation

Kulturinstitutionen wollen immer öfter als Marke auftreten. Welchen Einfluss hat das auf die Kulturorganisation? Wie groß ist die Bereitschaft zum notwendigen Wandel? Ein Blick auf Barrieren und Chancen.

Milena Ivkovic, Direktorin Marketing und Kommunikation, Philharmoniker Hamburg


Kultur der Zukunft

In der Kultur gewinnt der Begriff der „Marke“ in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung. Alleinstellungsmerkmale, klare Profile und eine möglichst selbsterklärende Kommunikation sollen potenzielle Partner gewinnen und das Zielpublikum erreichen. Wie viel künstlerischen Raum lassen diese Marken Ihren Akteuren? Fallbeispiel ELBJAZZFestival.

Tina Heine, Geschäftsführung und Programmleitung ELBJAZZ GmbH


„Das kann man in Hameln nicht machen!“– Imageveränderung des Theaters Hameln vor dem Hintergrund starrer Strukturen und sinkender Abonnentenzahlen

Mit dem Intendantenwechsel im Jahr 2008 wurde das Theater Hameln behutsam aber konsequent einem Imagewandel unterzogen. Nach drei Jahren hat sich die Publikumsstruktur verjüngt und der Abwärtstrend bei den Zuschauerzahlen wurde gestoppt. Das Theater wird in der Stadt positiv wahrgenommen und als attraktiver Partner der Wirtschaft akzeptiert.

Dorothee Starke, Direktorin Theater Hameln


CI-Entwicklung und Markenführung der Ruhrtriennale

Die Ruhrtriennale etabliert mit einem anspruchsvollen künstlerischen Programm in ehemaligen Industriehallen das Ruhrgebiet als einzigartigen Kulturstandort in Europa. Für die Ruhrtriennale 2009-2011 wurde ein neues Erscheinungsbild entwickelt, das seither das Festival und die Marke Ruhrtriennale repräsentiert und in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend verankert.

Bettina Münzberg, Leiterin Kommunikation, Marketing, Sponsoring Ruhrtriennale / Kultur Ruhr GmbH

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